Alte und neue Heimat

Warum verlässt jemand seine Heimat?
Welche Wünsche, Träume, aber auch Ängste treiben einen an?
Kann man in der Fremde Heimat finden?

Mit diesen und weiteren Fragen setzten sich die Schülerinnen und Schüler der VKA 2 am 7. Dezember 2018 im Rahmen eines Workshops in Gedenkstätte Bautzner Straße kreativ auseinander. Die Museumspädagogin Dr. Christine Bücher führte die Klasse zunächst durch die Räumlichkeiten des ehemaligen Gefängnisses der Staatssicherheit. Mit viel Interesse verfolgten die Schüler den Werdegang des Gebäudes selbst, als auch individuelle Geschichten und Schicksale. Einigen kamen dabei Bilder und Erinnerungen aus der eigenen Heimat in den Sinn. Diktatur, fehlende Meinungs- und Pressefreiheit sowie  Indoktrination sind Begriffe die den Schülern leider mehr als bekannt sind. Dies war auch der Brückenschlag zum anschließenden Workshop, der von der Schülern viel Offenheit und Vertrauen abverlangte. Mit Papier und Stift sollten die Schüler Ihre eigenen Fluchterfahrungen darstellen. Die abschließende Präsentation machte deutlich, dass die alle doch ein ähnliches Schicksal und ähnliche Hoffnungen und Wünsche teilen.